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Untersuchung zur Entwicklung und Optimierung von Elutionsverfahren für die Beurteilung von Grundwassergefährdungen durch organische Schadstoffe aus Altlasten oder Schadensfällen

Bild der Titelseite der Publikation: Untersuchung zur Entwicklung und Optimierung von Elutionsverfahren für die Beurteilung von Grundwassergefährdungen durch organische Schadstoffe aus Altlasten oder Schadensfällen

DVGW-TZW,

1995

Projektbericht - Abschlussbericht

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Beschreibung

Zur Optimierung der einzelnen Verfahrensschritte des Elutionsverfahrens nach DEV S4 (Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung; Schlamm und Sedimente (Gruppe S); Bestimmung der Eluierbarkeit mit Wasser (S4)) wurden Untersuchungen zur Entfernung der Bodentrübstoffe durchgeführt, die nach erfolgter Elution zunächst im wässrigen Überstand zurückbleiben. Zu diesem Zweck wurde sowohl die Zentrifugation als auch die Filtration eingesetzt.

Ferner wurden in umfangreichen Experimenten die verfahrensbedingten Minderbefunde bei gering wasserlöslichen Substanzen am Beispiel der 16 EPA-PAK (16 von der amerikanischen Umweltbehörde in die Liste der „Priority Pollutants“ aufgenommene PAK – Einzelverbindungen) untersucht. Es wurden hierfür in erster Linie die durch Adsorptionseffekte an den prinzipiell zur Eluatherstellung einsetzbaren Materialien, wie Filtrationsapparaturen, Filtermedien und Zentrifugenbehältnissen, verursachten Substanzverluste ermittelt.